Skeptische Erwartung an die Konjunktur: hohe Energiekosten und globale Beschaffungsprobleme bremsen die Branche aus

SCI/RAILINDEX II/2022

Hamburg. Der Bahnsektor befindet sich in einem durch die Corona-Pandemie und Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine verursachten Ausnahmezustand. Die Lieferketten funktionieren nicht mehr, die Rohstoffpreise erreichen Höchstwerte. Es gibt Lieferengpässe, Handelswege sind überteuert und Transportwege unterbrochen. Auch die für die Bahnbranche wichtigen Stahlprodukte und Radsätze sind wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine aktuell Mangelware*. Der SCI RAIL BUSINESS INDEX – eine regelmäßige Befragung der Top-Manager der weltweiten Bahnbranche durch das Beratungsunternehmen SCI Verkehr zeigt: die Umfragewerte des zweiten Quartals 2022 sinken auf das Niveau des ersten Quartals 2021.

 

Der SCI/RAILINDEX basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden drei Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als "günstiger", "gleichbleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

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