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  • Passenger Rail Transport Markets - Global Market Trends Nach einer moderaten Wachstumsphase in den vergangenen fünf Jahren (2,5% p.a. 2013-18) wird die globale Verkehrsleistung im Schienenpersonenverkehr zwischen 2018 und 2023 um 3,4 % pro Jahr steigen. In China, dem mit Abstand größten Einzelmarkt, spielt der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen die zentrale Rolle für die stetige Zunahme des Bahnpersonenverkehrs.
  • Buses - Global Market Trends 2019 Nur 0,2% aller Busse in Europa sind elektrifiziert. Deutschland liegt mit 0,4% sogar über dem europäischen Durchschnitt, dass es aber viel besser geht, zeigt China: Der Anteil an Elektrobussen liegt hier bereits bei 14%. Weltweit nehmen die politischen Anstrengungen zur Förderung der Elektromobilität im ÖPNV spürbar Fahrt auf.
  • Light Rail Vehicles - Global Market Trends 2019 Ein wesentliches Ergebnis dieser Studie: Ein dynamisches Wachstum von jährlich 8% im Neubeschaffungsmarkt wird für die nächsten fünf Jahre erwartet. Zentraler Treiber dafür ist die zunehmende Zahl der Städte, die ihre Altfahrzeuge ersetzen müssen oder sich für den Neubau einer Light Rail Transit (LRT) Infrastruktur entscheiden.
  • Thales - Ground Transportation Für 2019 wird erwartet, dass Thales weiterhin eine solide Dynamik zeigt und ein organisches Wachstum von etwa 3% - 4% gegenüber 2018 erreicht, das die Normalisierung des Wachstums im Transportsegment nach einer außergewöhnlichen Leistung im Jahr 2018 beinhaltet. Das Unternehmen beabsichtigt auch weiterhin in Forschung und Entwicklung zu investieren, insbesondere in digitale Technologien.
  • Electric Locomotives - Global Market Trends 2019Der europäische Markt für Elektrolokomotiven zeigt sich trotz der Klimaverpflichtungen und Dekarbonisierungsstrategien der EU und Nationalstaaten eher durchwachsen als dynamisch. Ein signifikantes Wachstum ist nur im Osten zu erwarten, während die Nachfrage in Westeuropa nach der Spitze in 2018 sogar leicht zurückgeht.

Marktregionen

TOP NEWS AUS DER SCI RAILDATA

Deutschland / Stadler liefert nun offiziell 1.500 Metrowagen an die BVG

Der schweizerische Schienenfahrzeughersteller Stadler ist nun offiziell als Sieger aus der Ausschreibung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zur Lieferung von bis zu 1.500 U-Bahnwagen hervorgegangen. Nachdem Alstom als einer der unterlegenen Bieter ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet hatte (((34/2019-72322))), wies das Kammergericht Berlin den Einspruch nun in letzter Instanz zurück. Der Rahmenvertrag mit einem Gesamtvolumen von bis zu 3 Mrd. Euro umfasst auch die Ersatzteilversorgung über einen Zeitraum von 32 Jahren. Bestandteil des Rahmenvertrags ist eine feste Mindestbestellmenge von 606 Wagen. So wird Stadler ab 2022 in einem ersten Abruf 376 Wagen für zwei- bis vierteilige U-Bahnen für das Klein- und das Großprofil liefern. Weitere 230 Wagen sind fest bestellt, werden jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bis zu 894 weitere Wagen aus dem Rahmenvertrag abzurufen.
Quelle: Pressemitteilung Stadler 20.03.2020

Russland / RZD eröffnet neues Hauptquartier zur Eindämmung von Coronavirus-Infektionen

Die russische Staatsbahn RZD hat ein operatives Hauptquartier zur Unterstützung und Koordination der Betreiber im Schienengüterverkehr (SGV) eröffnet, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. Darüber hinaus wird die RZD alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um kleine und mittlere SGV-Unternehmen bei den Transport- und Logistikaktivitäten zu unterstützen. Jedes auftretende Problem wird umgehend individuell mit Rückmeldung behandelt, einschließlich Lösungen für die aktuelle Situation. Auf Grundlage der Ergebnisse der Bearbeitung aller Anfragen in Echtzeit wird RZD eine Liste von schnell erstellten, regulatorischen und finanziellen Maßnahmen zur Prüfung durch die zuständigen Behörden erstellen. Die Hauptverwaltung ist zuständig für die operative Unterstützung der SGV-Betreiber und die Koordination der Aktivitäten, um die Ausbreitung neuer Coronavirus-Infektionen zu verhindern, SGV-Anträge zu prüfen, zu genehmigen und auszuführen sowie die Organisation und Kontrolle der Zahlungen mit den RZD-Kunden sicherzustellen und die Risiken aus der Verringerung der Versandmenge und anderer negativer Auswirkungen für die Verlader zu minimieren. Nach Angaben der RZD meldeten sich bis 23. März 2020 schon 5.000 Nutzer für den Dienst an.
Quelle: Pressemitteilung RZD 25.03.2020

Südkorea / Hyundai Rotem liefert 120 EMU-Wagen für GTX Seoul

Der koreanische Projektträger SG Rail hat einen Auftrag zur Lieferung von 120 EMU-Wagen im Wert von 257,4 Mio. Euro (345,2 Mrd. KRW) an den koreanischen Schienenfahrzeughersteller Hyundai Rotem vergeben. Die EMUs sind für den Einsatz auf der Linie A des Projekts Great Train Express (GTX) in Seoul vorgesehen. Dies ist die erste Bestellung von Schienenfahrzeugen für die neue Express-S-Bahn mit drei Linien in der Hauptstadt Koreas (((15/2017-52766))). Die EMUs werden rechtzeitig zur Eröffnung der Linie A im Jahr 2024 ausgeliefert. Die 15 achtteiligen EMUs bieten Platz für bis zu 1.090 Fahrgäste und haben eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Die Linien B und C des GTX-Netzes wurden 2019 genehmigt. Linie B wird Songdo mit Cheongnyangni verbinden und Linie C Uijeongbu mit Geumjeong. Beide Linien werden das GTX-Netz bis 2027 um weitere 130 km verlängern.
Quelle: Pressemitteilung Hyundai Rotem 20.03.2020

Schweden / CAF liefert 30 EMUs an AB Transitio

Die schwedische Schienenfahrzeug-Leasinggesellschaft AB Transitio will beim spanischen Hersteller CAF 30 Elektrotriebzüge (EMU) für den Regionalverkehr bestellen. Der Abruf aus einem im Jahr 2014 geschlossenen Rahmenvertrag (((20/2014-29508))) beinhaltet eine Option auf 34 zusätzliche Fahrzeuge. Die Regionalzüge, vermutlich des Typs Civity Nordic, im Wert von insgesamt 580 Mio. Euro (SEK 6,5 Mrd) sollen ab Ende 2022 ausgeliefert und in den Landkreisen Jönköping, Kalmar, Kronoberg und Blekinge eingesetzt werden. Der CAF-Typ Civity Nordic ist für extreme Temperaturen von +40°C bis -40°C ausgelegt.
Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union 19.03.2020

China / BYD stellt Produktion vorübergehend ein

Der chinesische Elektrofahrzeughersteller BYD hat entschieden, die Produktion bis 6. April 2020 oder bis zum Erhalt weiterer Anweisungen oder Informationen einzustellen. Die neue Realität in Kalifornien wirkt sich auf die Anbieter in der Lieferkette von BYD aus, die ebenfalls vor noch nie dagewesenen Herausforderungen stehen. Das Aftermarket-Team des Unternehmens wird weiterhin im Einsatz bleiben und den öffentlichen und privaten Partnern in den gesamten USA notwendige Dienstleistungen und Betreuung anbieten. BYD rechnet mit einer Verlangsamung der Logistik, die sich darauf auswirken wird, wie schnell sie Teile erhalten oder versenden können.
Quelle: Pressemitteilung BYD 21.03.2020

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