Trotz angespannter Budgets und steigender Preise wächst das OEM-Neugeschäft mit Triebzügen weiter deutlich. Die Beschaffung wird selektiver, finanzierungsabhängiger und stärker durch Lebenszykluslogik geprägt. Auch Lieferfähigkeit und geeignete Antriebskonzepte bestimmen den anspruchsvollen Neufahrzeugmarkt. Zugleich wird der Nachmarkt wichtiger, also Angebote für Instandhaltung, Modernisierung und digitale Services – der Zugang zu Werkstattkapazitäten hat zunehmend strategische Bedeutung. Das zeigt die neue MultiClient-Studie „Multiple Units – Global Market Trends 2026“. Dazu erklärt Maria Leenen, SCI Verkehr: „In Europa zeigt sich eine Zurückhaltung bei der Neubeschaffung aus Kostengründen, die Betreiber verlängern stattdessen die Lebensdauer der Fahrzeuge. Damit verschiebt sich ein Teil des Marktvolumens in Richtung Instandhaltung und Modernisierung.“
