Nicht besonders spannend, aber stabilDer Güterbahnbetreiber VTG geht an die Börse. Die Aktie bietet Anlegern den Einstieg in eine interessante Branche allerdings mit Hindernissen. Auf den ersten Blick passt der jüngste Börsengang ins Bild, das die meisten sich vom Treiben der Finanzinvestoren machen. 2005 kauft der US-Investor Wilbur Ross die 1951 gegründete Verlade- und Transportgesellschaft VTG. Er finanziert das zum Teil auf Kredit; diese Schulden drückt er ganz nach dem Branchenmuster der VTG in die Bilanz. Nur zwei Jahre später wird VTG wieder verkauft, mit Gewinn für den Investor, die hohen Schulden bleiben. Das Geschäft ist nicht besonders spannend, aber stabil: Der Umsatz schwankt kaum und wirft solide Gewinne ab. „Vermieter wie VTG liegen dank Outsourcing und Bahnliberalisierung voll im Trend“, sagt Fischer. Ihr Anteil am Güterverkehr wächst ständig. Neue Wettbewerber haben es schwer im kapitalintensiven Geschäft. Die Fixkosten liegen bei mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr für die 48.000 Waggons starke VTG-Flotte. Und „die Kundenbeziehungen wachsen sehr langsam, sind aber entsprechend stabil“, so Fischer.
Quelle: WirtschaftsWoche 25/2007, 18.06.2007 Download: Pressemeldung "Nicht besonders spannend, aber stabil" |
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